Cichliden Afrika Fluss

Buntbarsche gibt es nicht nur im Malwi- oder Tanganjikasee, sondern auch in des westafrikanischen Flüssen. Die bekanntesten Arten sind Hemichromis und Pelvicachromis. Gerade von den Pelvicachromis gibt es sehr viele wunderschön gefärbte Standortvarianten. Pelvicachromis pulcher oder Pelvicachromis taeniatus bringen wunderschöne bunte Varianten hervor. Die Zucht dieser farbenprächtigen Zierfische ist ziemlich einfach, da sie Höhlenbrüter sind. Wenn man eine Kokosnuss o.ä. als Versteck- & Bruthöhle anbietet, sind die Tiere recht vermehrungsfreudig. Nicht umsonst werden diese Tiere auch Königscichliden genannt. Ab 100 Liter ist problemlos ein bis zwei Pärchen auch im Gesellschaftsaquarium zu halten, die zwar während des Balz-& Brutverhaltens ihr Revier beanspruchen, aber die anderen Zierfische nicht drangsalieren oder ihnen gar nachstellen.
Hemichromis stellifer
12,95 EUR*
 
 
Zierfische aus westafrikanischen Flüssen

Faszination Aquarium

Ein Aquarium eröffnet faszinierende Einblick in das Leben unter Wasser. Nicht alltäglich, dafür umso interessanter ist ein Afrika- Aquarium. Fast alle Zierfische aus Westafrika können in neutralen bis mittelharten Wasser gehalten werden. In diesem Wasser mit Ph- Wert 7 gelingt auch die Zucht. Zierfische kaufen ist Vertrauenssache, weshalb wir als seriöser Importeur die Fische während der Quarantänezeit genau beobachten und gegebenfalls behandeln, bevor sie an Sie versendet werden.

Buntbarsche sind bekannt für ihre Brutbeaufsichtigung

Cichliden, also die Buntbarsche, haben bedingt durch ihre Herkunft unterschiedliche Haltungsansprüche. Die westafrikanischen Cichliden sind kleine bis mittelgroße, oft sehr farbenprächtige Fische, die aus den Bächen, Flüssen und Seen Westafrikas stammen. Die meisten Gewässer weisen dort weiches und saures Wasser auf. Viele Aquarianer fühlen sich durch ihr interessantes Verhalten und ihre offensichtliche Intelligenz angesprochen. Insbesondere große Exemplare können richtige Haustiere werden. Buntbarsche werden nach Herkunft, Lebensraum, Kost, Größe und Verhalten in Gruppen eingeteilt. Besonders die großen Buntbarsche zeigen beachtenswertes Interesse an der Welt außerhalb des Aquariums. Der Quappenbuntbarsch, Teleogramma brichardi, ist ein höhlenlaichender Buntbarsch von den Stromschnellen des Kongoflusses. Die großen Eier sind undurchsichtig, wenn sie fruchtbar sind und werden vom Weibchen allein bewacht. Die Brut ist entsprechend groß. Buntbarsche sind leicht zu halten und passen gut in das Gemeinschaftsaquarium.

Westafrikanische Buntbarsche

Zwergwüchsige Arten dieser Gattung, wie zum Beispiel der Pelviachromis, der Nanochromis, der Paraanochromis und der Limbochromis sind Höhlenbrüter. Der Anomalochromis ist ein offener Brüter und der Thysochromis brütet sowohl offen als auch in Höhlen. Gemeinsam haben sie, dass sie in den westafrikanischen Waldgewässern leben und das Gegenstück zu den südafrikanischen Zwergfischen sind. Die Weibchen sind zwar kleiner, dafür aber meistens farbenprächtiger. Sie sind außerordentlich gut dafür geeignet, in Gemeinschaft mit anderen Fischen zu leben. Einzelne Paare können in Aquarien mit einer Länge von 60 bis 80 Zentimeter gehalten werden.

Der Chromidotilapia gehört einer zwittrigen Spezies an, wobei es auf die spezielle Gattung ankommt, ob nur ein oder beide Elternteile den Laich ausbrüten. Obwohl sie bis zu 15 Zentimeter groß werden können, sind sie doch ziemlich scheu und friedfertig. Der Steatoceanus und der Lamprologus – nicht zu verwechseln mit der im Tanganjikasee lebenden Art – sind kleine Buntbarsche, die in den Stromschnellen des Kongos und seinen Nebenflüssen gefunden werden.Ihre Schwimmblasen sind verkümmert und die daraus resultierende fehlende Schwimmkraft ermöglicht es ihnen sich in Wirbeln und hinter Felsen aufzuhalten. Sie sind alle in Höhlen brütende Substratlaicher. Das Wasser im Aquarium sollte ziemlich weich und eher sauer bis neutral sein, die optimale Temperatur bewegt sich zwischen 26 und 27 Grad. Erstrebenswert ist ein hoher Sauerstoffgehalt, jedoch sollen starke Strömungen vermieden werden. Einige Arten sind besonders tauglich für das Gemeinschaftsaquarium. Sie schaden den Pflanzen nicht, wühlen kaum herum, sind friedlich auch gegenüber andersartigen Fischen, die nicht ihrer Gattung angehören.

Die Gruppe der Tilapias

Die Gruppe der Tilapias besteht aus vier Gattungen:
. Zilapia
. Oreochromis
. Sarotherodon
. Danakilia


Sie sind überall in Westafrika anzutreffen, wo sie in verschiedenen Wasserzusammensetzungen – sogar in Brackwasser – leben. Die Gattungen sind für ihre Toleranz gegenüber Wasserzusammensetzung und Wasserqualität bekannt. Es handelt sich um mittelgroße bis große Fische, leider neigen sie dazu, die Pflanzen im Aquarium zu fressen und haben eine ausgeprägte Wühlfähigkeit. Außerdem tendieren sie dazu, frühreif zu brüten und große Bruten zu produzieren.

Die Popularität des Juwelen- Buntbarsch hat stark nachgelassen, seitdem ebenso farbenprächtige und leichter zu haltende Arten an Zierfischen zu kaufen sind. Genauso wie andere Hemichromide ist dieser Raubfisch in den westafrikanischen Flüssen ein Einzelgänger und deshalb für ein Gemeinschaftsaquarium nicht geeignet.

Abenteuer mit dem Wels

Für Leute, die das Abenteuer lieben, bietet sich der Malapterurus electricus, der afrikanische elektrische Wels an. Ausgewachsene Exemplare, die durchaus 40 Zentimeter groß werden, können eine elektrische Ladung von bis zu 200 Volt erzeugen. Es erklärt sich schon von alleine, dass er nicht mit anderen Fischen zusammen gehalten werden sollte und einer besonderen Handhabung bedarf.
* inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
facebook